Frequently Asked Questions

Hier erfahren Sie im Allgemeinen mit wem Sie es zu tun haben.

Wir Referendare haben (nach einem langjährigem Studium) das 1. juristische Staatsexamen  mit Erfolg abgeschlossen. Das Referendariat selbst ist ein ca. 2 Jahre dauernder Vorbereitungsdienst, der mit der Prüfung zum 2. Staatsexamen endet. Nach dem bestandenen 2. Staatsexamen sind wir Volljuristen. Damit erhalten wir die Befähigung zum Richteramt, oder können die Zulassung als Rechtsanwalt beantragen.

Als Referendare mussten wir unsere juristische Qualitäten schon bewiesen. Die meisten von uns haben bereits in Kanzleien gearbeitet. Dort durften wir neben wissenschaftlichen Hilfstätigkeiten auch die Arbeit eines Rechtsanwalts verrichten.

Jetzt möchten wir ein wenig mehr Verantwortung übernehmen und selbständig Mandate bearbeiten. Dadurch erhoffen wir uns noch besser auf unser späteres Berufsleben vorbereitet zu sein. Außerdem freuen wir uns, dass wir mit unserer ehrenamtlichen Arbeit viele Menschen unterstützen können.

Uns Studenten kann man in zwei Gruppen unterteilen. Wir im Grundstudium (Semester 1-4) stehen noch am Beginn unserer Ausbildung. Wir müssen das "juristische Denken" noch erlernen und versuchen so viel wie möglich mitzunehmen. Unsere Neugier ist enorm. In den student-law - Teams tasten wir uns bereits an die praktische Arbeit eines Rechtsanwalts heran, bemühen uns alle Schritte nachzuvollziehen und unterstützen das Team soweit wir können.

Wir Studenten in den höheren Semestern können es kaum erwarten unser Wissen endlich einmal nutzen zu können. Die prozessualen Feinheiten kennen wir zwar noch nicht, sind aber schon eine große Hilfe für die Bearbeitung der Mandate.

Wir Partner können uns als Profis vom Werk bezeichnen. Wir sind bereits am Markt etabliert und freuen uns über das ehrenamtliche Konzept von student-law. Daher bieten wir unsere Unterstützung an.

Wenn Sie sich fragen, welche Mandate wir annehmen, hier finden Sie die Antwort.

Wir versuchen natürlich alle Fragen anzunehmen und zu bearbeiten. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Mandat in Frage kommt, treten Sie einfach mit uns in Kontakt, aber bitte informieren Sie sich vorher unbedingt über unsere Fachbereiche.

Für jeden juristische Fall kann ein sogenannter Streitwert berechnet werden. Die Berechnung ist im Detail allerdings oft kompliziert. Im Grundsatz kann man sagen, dass eine Forderung von 200 EUR auch den Streitwert darstellt.

Wir möchten gerne denen helfen, die sich keinen Anwalt leisten können. Pauschalisiert gesagt: Wer eine Luxusyacht kauft und nun auf Grund eines Mangels den Kaufpreis mindern möchte, der kann sich auch einen Anwalt leisten.

Grundsätzlich beschränken wir daher die Annahme von Mandaten auf einen Streitwert von maximal 750 EUR.

Hiervon machen wir aber durchaus auch begründete Ausnahmen. Im Mietrecht zum Beispiel ist der Streitwert in der Regel sehr viel Höher. Auch einer Studenten-WG, die eine Kaltmiete von 1.000 EUR entrichtet, helfen wir gerne.

Als gemeinnützige Gesellschaft sind wir unseren Zielen natürlich verpflichtet. Die Hintergründe erfahren Sie hier!

Hier erfahren Sie, was wir für Sie tun können und insbesondere was nicht.

1. Sie können uns ein vollwertiges Mandat erteilen. Mit diesem Mandat können wir Sie gegenüber der gegnerischen Seite vertreten. Sie brauchen sich dann um nichts weiter zu kümmern und werden von uns stets auf dem Laufenden gehalten.

 

2. Es steht Ihnen auch frei unser Mandat einzuschränken. Dann stehen wir Ihnen "nur" beratend zur Verfügung.

 

In den allermeisten Fällen eignet sich ein "normales" Mandat am Besten, um Ihnen zu helfen. Das Juristendeutsch ist mitunter recht verzwickt. Oft kommt es auf eine äußerst präzise Formulierung an. Unprofessionell wäre es, wenn wir Ihnen fertige Schreiben erstellen, die Sie in eigenem Namen absenden. Das fällt in den allermeisten Fällen auf und kann die gegnerische Seite unnötig verärgern.

Wir tun das, was notwendig ist, um erfolgreich aus dem Rechtsstreit hervorzugehen. Sollte Ihr Anliegen wenig erfolgsversprechend sein, so teilen wir es Ihnen auch deutlich mit. Chancen und Risiken eines Rechtsstreits vermitteln wir Ihnen verständlich.

Ansonsten übernehmen wir genau den Job eines Rechtsanwalts. Wir übernehmen jegliche Korrespondenz und Kommunikation mit der gegnerischen Seite.

Wir können keinen Prozess für Sie führen. Dafür benötigen Sie immer einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Gerne empfehlen wir Ihnen aber einen Ihren Anforderungen entsprechenden Rechtsanwalt! Fragen Sie uns einfach.

Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Mandatsbearbeitung.

Das kann unterschiedlich sein. Eine bis zwei Wochen sollten Sie uns bis zur ersten groben Einschätzung des Falles auf jeden Fall einräumen. Mitunter kann aber auch mehr Zeit vergehen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Grundsätzlich sind wir im Anschluss bemüht, Ihnen binnen vier bis sechs Wochen weitergeholfen zu haben. Bitte beachten Sie aber, dass wir gemäß den gesetzlichen Bestimmungen stets Rücksprache mit unserem juristischen Partner halten werden, sodass die tatsächliche Bearbeitungszeit jederzeit mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Ebenfalls kann das Mandatsverhältnis jederzeit beendet werden.

Im Zweifel oder in dringenden Fällen sollten Sie daher immer einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens aufsuchen!

Weil Sie mit uns einen echten Vertrag schließen. Sie wissen mit wem Sie es zu tun haben (Impressum) und wir möchten gerne wissen wer Sie sind. Ihre Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte herausgegeben. Allerdings ist aktuell noch nicht entschieden, ob wir ein Zeugnisverweigerungsrecht haben.

Die Grundregel lautet: Je mehr Unterlagen Sie uns übersenden, desto besser können wir arbeiten.

Das bedeutet z.B., dass Sie uns in mietrechtlichen Angelegenheiten immer alle Schreiben sowie den Mietvertrag zusenden sollten.

Gerne sind wir Ihnen bei Ihrer Suche nach einem ausgezeichneten Anwalt für Ihren Fall behilflich. Fragen Sie uns einfach.

Nein, auf keinen Fall. Sollten Sie tatsächlich einen Anwalt benötigen, dann haben Sie die freie Wahl.

Hier erfahren Sie, welche Mandate wir nicht annehmen.

Sie haben uns eine Frage gestellt, aber eine negative Antwort bekommen? In der Regel schreiben wir Ihnen auch, warum wir Ihnen nicht helfen können. Sollte noch etwas unklar sein, fragen Sie doch einfach noch mal direkt nach!

Bedenken Sie bitte, dass wir für eine erste Einschätzung des Falles mindestens 2 Wochen benötigen. Viele Fragen sind aber dringender Natur, daher empfehlen wir Ihnen unbedingt einen Anwalt aufzusuchen!

Als Studenten und Referendare müssen wir eine inhaltliche Abgrenzung bestimmen. Welche Rechtsgebiete wir genau und ausschließlich bearbeiten, erfahren Sie unter der Rubrik Fachbereiche.

Wir bitten um Verständnis, dass eine studentische Rechtsberatung schon aus Haftungsgründen nicht alle Aufgaben eines spezialisierten Rechtsanwalts übernehmen kann.

Wenn Sie die Berechnung des Streitwerts nicht nachvollziehen können, fragen Sie einfach noch mal direkt nach.

Eine flächendeckende Rechtsberatung kann von uns nicht gewährleistet werden und entspricht auch nicht unserer Zielsetzung. Daher kann es vorkommen, dass wir Mandate trotz Erfüllung aller sonstigen Annahmevoraussetzungen nicht annehmen.

Fassen wir uns kurz: Nichts!

Ja, wir sind wirklich zu 100% kostenlos.

Aufwendungen sind Kosten die uns entstanden sind, um Ihren Auftrag auszuführen. Typische Aufwendungen sind von daher Portokosten für ein Schreiben an die Gegenseite.

Grundsätzlich werden wir solche Aufwendungen Ihnen gegenüber nicht geltend machen. Wir behalten es uns jedoch vor unsere Kosten mit Ihnen abzurechnen, insbesondere im Falle von Missbrauch oder überdurchschnittlich hohe Aufwendungen. Wir werden Sie aber immer im Voraus über eventuell entstehende Kosten informieren.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

Als gemeinnützige Gesellschaft haben wir keine festen Einnahmen und sind auf Ihre Spenden angewiesen. Mit Ihren Spenden bleiben wir unabhängig und können unsere Rechtsberatung fortführen.

Sofern Sie einen Spendenbescheid (bis EUR 200,00 ist in der Regel der Überweisungsbeleg ausreichend) benötigen, schreiben Sie uns unter spende (at) student-law (punkt) de an. Nennen Sie uns Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift. Bitte denken Sie in diesem Fall auch daran, im Verwendungszweck Ihrer Spende Ihren vollen Namen anzugeben. Sofern Sie auf unserer Internetseite genannt werden möchten, sagen Sie uns bitte ebenfalls Bescheid. Bitte bedenken Sie, dass die Ausstellung einer Spendenbestätigung eine Spende von mindestens EUR 25,00 voraussetzt.

Spenden Können Sie per Überweisung oder per Paypal.

Lieber würden wir die Werbung komplett weglassen. Als gemeinnützige Gesellschaft haben wir jedoch keine festen Einnahmen und sind auf Ihre Spenden angewiesen. Mit der Schaltung von Werbung versuchen wir einen Teil unserer festen Kosten auszugleichen. 

Auch als gemeinnützige Gesellschaft haben wir natürlich Ausgaben. Neben den angefallenen Gründungskosten sind es vor allem die jährlich wiederkehrenden Ausgaben, die beglichen werden wollen. Neben den Servergebühren, die Kosten für den Unterhalt der Webseite inkl. der Auftritte auf Facebook, Google+ und Twitter, fallen die Versicherungskosten und Registergebühren ins Gewicht.

Als gemeinnützige Gesellschaft dürfen wir unsere Mittel auch nur zweckgebunden -für den gemeinnützigen Zweck- verwenden, also primär für die Erbringung unentgeltlicher Rechtsdienstleistungen.

Hierfür zitieren wir am Besten direkt aus unserem Eintrag im Handelsregister:

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
So dient die Erbringung der unentgeltlichen Rechtsdienstleistung

a) der Förderung von Wissenschaft und Forschung durch die von der Gesellschaft erbrachte unentgeltliche, selbstlose und unmittelbar im Interesse der Allgemeinheit erfolgende Ausarbeitung und Verfassung juristischer Wissenschafts- und Forschungsergebnisse der in der Gesellschaft vernetzen Studenten, Referendare, Anwälte und juristen im Allgemeinen und weiterhin der durch die Gesellschaft erfolgenden Unterstützung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, Forschungsprojekten und juristischen Publikationen sowie insgesamt der zeitnahen Veröffentlichung aller Wissenschafts- und Forschungsergebnisse durch die Gesellschaft; durch die Vernetzung von Studenten, Referendaren, Anwälten und Juristen im Allgemeinen und der aktiven Unterstützung und Förderung juristischer Publikationen und Forschungen sowie deren zeitnaher Veröffentlichung durch die Gesellschaft;

b) der Förderung der Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe durch die Erweiterung des juristischen Studiums um eine exklusive praktische Ausbildungskomponente und der damit einhergehenden Vorbereitung auf den späteren Anwaltsberuf;

c) der Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte durch eine unentgeltliche rechtliche Beratung und Unterstützung von genannten Personengruppen gegenüber Diskriminierungen;

d) der Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz durch die unentgeltliche Beratung und rechtliche Unterstützung von Verbrauchern vor unseriösem, sittenwidrigem oder kriminellem Verhalten im Geschäftsleben sowie der grundsätzlichen unentgeltlichen Aufklärung von Verbraucherrechten;

e) der Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern durch die unentgeltliche juristische Beratung und Unterstützung im Falle einer Geschlechterdiskriminierung;

f) der allgemeinen Förderung des demokratischen Staatswesens durch die Sensibilisierung der Bürger für das geltende Recht und die Förderung der Judikative als unersetzliche Stütze einer demokratischen Gesellschaft;

g) der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke durch die Förderung der genannten gemeinnützigen Zwecke und die Bereitstellung einer Plattform für ehrenamtliche Arbeit und

h) der Verfolgung von mildtätigen Zwecken, da die unentgeltlichen Rechtsdienstleistungen unter anderem darauf ausgerichtet sind, Personen selbstlos zu unterstützen, die unter die Voraussetzungen des § 53 Nr. 2 Abgabenordnung fallen. 

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